09.04.2013

Aussie - Miracle Moist Conditioner

Hallo miteinander,

die Beauty-Welt hat ja aktuell ein neues Hype-Produkt bzw. eine ganze Reihe davon: Die Haarpflegeserien von Aussie. Frisch im dm eingezogen, konnte ich natürlich nicht anders und musste etwas zum Testen mit nach Hause nehmen.

Nach einiger Überlegung, ist mir der Miracle Moist Conditioner für trockenes Haar in die Tasche gehüpft. Kostenpunkt ist 5,95€ für 250ml. Aktuell gibt es Aussie nur in dm Drogerien, oder aber online.


Herstellerversprechen

Der Feuchtigkeitsspender für durstige Haare.

Wenn sich deine Haare nach wahrer Pflege sehnen, haben wir das Richtige für dich. Unser Feuchtigkeitsspender wirkt wie eine Oase in der Wüste. Durstige Haare saugen dieses kleine Wunder förmlich auf und erscheinen danach herrlich gepflegt. Unser Miracle Moist Conditioner ändert vielleicht nicht dein Leben, aber es ist schon mal ein guter Anfang! 

Die Glücks(macadamia)nuss.

Die australische Macadamianuss ist randvoll mit reichhaltigen Pflegeölen. Also haben wir ein paar von ihnen geknackt und in unsere raffinierte Formel gezaubert. Unser Miracle Moist Conditioner hat wirklich einen magischen Effekt bei traurig-trockenen Haaren. Sie werden mit Feuchtigkeit versorgt und fühlen sich wieder an wie neugeboren


Inhaltsstoffe


Aqua, Cetyl Alcohol, Stearamidopropyl Dimethylamine, Stearyl Alcohol, Quaternium-18, Benzyl Alcohol, Cetearyl Alcohol, Hydroxypropyl Guar, Parfum, Bis-Aminopropyl Dimethicone, Oleyl Alcohol, Glyceryl Stearate, Citric Acid, Polysorbate 60, EDTA, Limonene, Magnesium Nitrate, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Macadamia Ternifolia Seed Oil, CI 19140, Methylchloroisothiazolinone, Magnesium Chloride, Methylisothiazolinone, CI 17200, Ascorbic Acid, Sodium Benzoate, Sodium Sulfite, Potassium Sorbate

Mein Haar


Bevor wir mit dem Test beginnen, noch schnell ein Wort zu meinem Haar.
Es ist sehr fein und bricht unter zu reichhaltigen Produkten grundsätzlich zusammen.
Die Blondierung fordert regelmäßigen Tribut und so sind meine Haare sehr trocken. Das richtige Maß an Pflege zu finden, gestaltet sich so natürlich schwierig. Außerdem habe ich Locken, die aber erst mit der richtigen Pflege richtig schön durchkommen. Sie halten in der Regel einen Tag und sind nach dem Schlafen zu Tode geplättet. Meine Kopfhaut ist ein bisschen empfindlich und neigt zu schnellem Nachfetten und Pickelbildung.

Das Känguru im Test


Die weiße Flasche liegt gut in der Hand und lässt sich durch einen Klickmechanismus im Deckel öffnen. Der Verschluss hakt und ist schwer zu betätigen – unter der Dusche und mit nassen Händen eher ungut. Ich schließe ihn daher einfach gar nicht mehr.

Nachdem ich nun also ganz normal Haare gewaschen habe, drücke ich das überschüssige Wasser aus dem Haar und quetsche etwas Conditioner aus der Flasche. Die entpuppt sich als kleine Mogelpackung, denn voll scheint sie mir nicht zu sein. Denn bis da tatsächlich mal Condi rauskommt, muss man schon etwas warten.

Der Condi ist eher gelartig, keine wirkliche Creme. Der Duft spaltet die Anwender. Man kann ihn wohl nur lieben oder hassen. Ich zähle mich mal zum ersten Lager. Wer das „Snow Fairy“ Duschgel von Lush kennt, hat hier nun einen Duftzwilling zum – wortwörtlich – in die Haare schmieren. Der Conditioner riecht intensiv nach zuckersüßem Kaugummi. Klebrig, rosa, Karies...das sind so die Worte, die man am ehesten damit assoziieren könnte.

Den Condi gebe ich nun also in die Längen. Er verteilt sich sehr gut. Die Ergiebigkeit schätze ich mal als Durchschnitt ein, zumindest habe ich das Gefühl, dass ich von Balea Haarspülung deutlich weniger brauche (was vielleicht der Glycerinbombe darin geschuldet ist).
Der Duft verteilt sich überall, wie Zuckerwatte zum Einatmen.

Nach etwa 2-3 Minuten spüle ich die Haare schließlich aus. Schon beim Ausdrücken der Haare spürt man, dass die Struktur geglättet ist. Es gab keine Knotenbildung. Das anschließende Haarebürsten mit dem Tangle Teezer gestaltet sich einfach und schmerzfrei.
Der Duft hält sich beständig im Haar, zumindest noch.

Nach einer guten Stunde ist der Duft merklich weniger geworden. Nur noch hin und wieder erahnt man einen Hauch. Die Haare fallen weich und größtenteils in schönen Locken. Die Haare glänzen zwar, jedoch will sich kein Wow-Effekt einstellen. 



Grundsätzlich handelt es sich hier um ein gutes Pflegeprodukt. Was der Alkohol in rauen Mengen darin soll, frage ich mich zwar immer noch, dennoch ist das Maß an Pflege hier für mich richtig. Das ist auch der größte Pluspunkt am Condi, denn darüber hinaus haut er mich nicht um. Ich habe nie das Gefühl, dass er etwas könnte, was kein anderer Condi schafft.
Wenn ich ihn nun also weiter kaufe, und das werde ich wohl, dann lediglich deswegen, weil sich meine Kopfhaut nicht beschwert und meine Locken nicht ächzend zusammenfallen.
Irgendwann ist man die ganze Sucherei und Testerei ja auch leid.
Insofern brauche ich noch meinen Vorrat an Balea Spülungen auf und beschränke mich dann wohl auf Aussie.

Teata

24.03.2013

Anatomicals - The hottie tottie is never spotty

Die Douglas Box of Beauty erhielt im Januar zwei Cremes von Anatomicals als Standardprodukte für jeden Abonnenten. Inzwischen bin ich auch dazu gekommen, sie zu testen und stelle sie euch heute mal vor.



Produktbeschreibung

Es handelt sich hierbei um eine feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme mit dem klangvollen Namen „the hottie tottie is never spotty“. Darüber hinaus soll sie auch noch die Haut mattieren bzw. nicht glänzen. Geeignet ist die Creme für ölige, unreine Haut – so der Hersteller. Weiterhin verspricht er einen Anti-Akne-Komplex, der die Hautporen befreit und Entzündungen hemmt.

Bezugsort und Preis

Anatomicals bekommt man hier nur bei Douglas.
Die Gesichtscreme kostet dort 5,95€ für 50ml.

Inhaltsstoffe

Aqua, Monopropylene Glycol, Glycerin, Cetearyl Alcohol, C12-15 Alkyl Benzoate, Ceteareth-21, C12-15 Alkyl Lactate, Cyclopentasiloxane, Hydroxyethyl Acrylate/Sodium Acrylodimethyl Taurate Copolymer, Sodium Stearoyl Lactylate, Salicylic Acid, Phenoxyethanol, Menthol, Spent Grain Wax, Isomerized Linoleic Acid, Behenic Acid, Methylparaben, Palmitoyl Tripeptide-5, Linoleic Acid, Butylparaben, Ethylparaben, Isobutylparaben, Propylparaben, Triolein, Triticum Vulgare (Wheat) Germ Oil, Palmitic Acid, Beta-Sitosterol, Propyl Gallate, Ascorbyl Palmitate, Tocopherol, Citric Acid, Citronellol, Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyde.



Losgecremt und getestet


Zuerst fällt der Geruch der Creme auf. Ich denke, man hat versucht, einen Beerengeruch zu imitieren. Für mein Empfinden ist das nur sehr bedingt gelungen, denn die Creme duftet für mich sehr künstlich und irgendwie muffig. Da freut man sich richtig, dass der Geruch innerhalb von Sekunden einfach verfliegt.

Die Textur finde ich sehr angenehm. Nicht zu pastös, nicht zu flüssig. So lässt sich die Hottie-Tottie äußerst leicht im Gesicht verteilen. Die Creme ist ergiebig, selbst ein kleiner Klecks reicht fürs ganze Gesicht. Sie zieht sehr schnell ein. In nur ein paar Sekunden ist sie vollständig verschwunden. Doch dann wird’s erst interessant.

Viele empfinden das anschließende Hautgefühl als Brennen. Für mich fühlt sich das eher als erfrischend an. Fakt ist, die Haut wird irgendwie „ausgekühlt“ oder „desinfiziert“. Dies ist nur ein Versuch annähernd zu verdeutlichen, was da passiert. Mir gefällt diese Wirkung der Creme ganz gut. Wer empfindliche Haut hat, sollte tunlichst die Finger von der Hottie-Tottie lassen. Nun, diese Cremephase dauert ein paar Minuten, dann hört das Gefühl nach und nach auf.

So weit, so gut. Ist die Creme erstmal eingezogen und der Frischekick vorbei, zeigt sich, dass diese Creme wirklich nur für Leute mit öliger Haut ist. Ich habe trockene Haut.
Was die Creme mit meinem Gesicht anstellt ist äußerst unschön. Ja, sie mattiert – soweit wurden die Herstellerversprechen erfüllt. Jedoch merke ich von Feuchtigkeit rein gar nichts. Ganz im Gegenteil: Die Haut spannt und fühlt sich seltsam pergamentartig an. Es entstehen sofort Trockenheitsfältchen und gerade meine trockenste Gesichtszone, die Stirn, schreit nach guter Pflege. Ich habe also mit einer Feuchtigkeitscreme, eigentlich eine Bodylotion, nachgecremt. Zwei mal. So unterversorgt und ausgedörrt war mein Gesicht.
Zum Glück gab es sonst keine negativen Auswirkungen oder Irritationen.


Ich werde diese Creme nicht weiter verwenden. Sie erfüllt keine Bedürfnisse meiner Haut, sondern verschlimmert ihre Situation noch. Von mir leider keine Empfehlung.

Habt ihr die Creme schon getestet? Wie sind eure Erfahrungen?
Teata

16.03.2013

p2 Lip Designer 050 sexy high heel

Viele von euch kennen das ja: Ein Besuch bei dm und schon schleppt man die halbe Drogerie mit nach Hause. Gestern ist mir ein neues Produkt von p2 in die Tasche gehüpft. Es handelt sich dabei um einen Lippenstift, der im Rahmen der Sortimentsumstellung im Frühjahr in die Theken kam. Ich habe mich für die Nuance „050 sexy high heel“ entschieden.

Preis & Bezugsort

p2 ist eine Eigenmarke der dm-Drogerien. Es gibt sie wohl auch bei Budni. Kostenpunkt für einen dieser Lip Designer: 2,95€. Der Lipstick ist in fünf Nuancen erhältlich.

Herstellerversprechen

„Langanhaftender, konturenscharfer Lippenstift mit samtig-mattem Finish. Mit pflegendem Aprikosenkernöl und Pfirsichtextrakt. Hinweis: Drehstift. Hautverträglichkeit dermantologisch bestätigt. Parfum- und parabenfrei.“


Optik

Der p2 Lip Designer ist ein matter Lippenstift, der auf den ersten Blick wie die beliebten Chubby Sticks von Clinique aussieht. Die Gemeinsamkeiten hören mit der herausdrehbaren Mine aber auch schon auf. Der Lipstick selbst ist spitz zulaufend war einen präzisen Auftrag möglich macht.

Angemalt und losgetestet!

Der Auftrag war recht leicht, was den Konturen des Stifts zu verdanken war. Man kann die Lippenform exakt nachzeichnen. Ich habe bewusst auf einen Lipliner verzichtet, um das Auslaufen der Farbe nachzuvollziehen.

Der Stift deckt im ersten Auftrag perfekt. Ein Nachziehen ist nicht zwingend nötig, es sei denn man möchte die Farbe noch intensivieren. Dennoch ist sie sehr dominant und sticht sofort ins Auge. Das Finish auf den Lippen ist wie versprochen samtig und matt. Eine sehr edle Optik. Für Freunde des Natürlichen ist der Stift natürlich nichts, wer auf den Putz hauen will, findet in sexy high heel einen treuen Begleiter.

Sexy high heel ist ein intensives Kirschrot. Der Blaustich ist nicht so stark wie beispielsweise im Russian Red von MAC, doch die Richtung stimmt. Je nach Lichteinfall sieht die Farbe mal etwas tomatiger aus. Tendenziell eine Farbe, die jedem steht. Gerade für 50er oder Pin-Up Fans einen näheren Blick wert!


Ich habe den Lippenstift etwa 2 Stunden getragen, ohne etwas zu essen oder zu trinken.
Die Farbe ist dabei nicht ein bisschen verlaufen. Auch ein Absetzen in die Lippenfalten war nicht zu sehen. Darüber hinaus hatte ich zu keinem Zeitpunkt ein Trockenheitsgefühl auf den Lippen. Die sind wieder geschrumpelt, noch haben sie geschuppt. Grandios!

Dann kam der Härtetest beim Abendessen. Hat er natürlich nicht überlebt. Trotzdem blieb ein Rest Farbe auf den Lippen zurück, denn der Stift hat sie gestaint. Nachziehen ist dennoch unerlässlich.

Kussecht ist der Stift übrigens auch weitestgehend. Trockene Küsschen machen ihm nichts, man sollte allerdings nicht voll loslegen, wenn der Mann nicht eingefärbt aussehen will ;)


Ein sensationeller Neuzugang in der p2-Theke! Ihr seht schon, ich habe nichts zu meckern. Für mich ist der Lip Designer ein Highlight im Bereich der Drogeriekosmetik und definitiv eine dicke Empfehlung wert. Schaut ihn euch an!

Habt ihr ihn schon ausprobiert? Was meint ihr dazu?
Teata

15.03.2013

Rezension: Robin Jarvis - Dancing Jax 2

 Die harten Fakten
Autor: Robin Jarvis
Verlag: Script5
ISBN: 978-3839001356
Seitenzahl: 541 Seiten
Preis in D: 14,95 Euro
Erschienen: Januar 2013

Gestaltung
Gewohnt gruselig. Der tote König ziert das Cover des Buches.
Erneut hat man hier das Spielkartenmotiv aufgegriffen und sich so direkt am Kern des Buches orientiert.

Inhaltsangabe
An die, die noch immer um jeden Preis Widerstand leisten (ich weiß, ein kleiner, verstreuter Haufen existiert noch), entweder weil ihr einen eisernen Willen habt oder einfach das Glück, so wie ich immun gegen diesen Wahnsinn zu sein: Ich rate euch dringend, das Land zu verlassen! Verschwindet von da. Ihr könnt nichts mehr ausrichten. Vor einigen Monaten tauchte ein merkwürdiges altes Buch in einer britischen Kleinstadt auf und zog all jene, die es lasen, in seinen Bann. Inzwischen wurde das Buch in großem Stil veröffentlicht und ganz Großbritannien ist ihm verfallen. Diejenigen, die sich seinem Einfluss widersetzten, wurden getötet. Doch es gibt einige, auf die das Buch keine Wirkung hat. Sie werden Abtrünnlinge genannt, werden verfolgt und gejagt, auch von ihren eigenen Familien und Freunden. Dies ist ihre Geschichte. Dancing Jax Zwischenspiel" ist der zweite Band einer Trilogie. Der Titel des ersten Bandes lautet Dancing Jax Auftakt .
Leseeindrücke, Inhaltliches
In Band 2 wird man regelrecht hineingeworfen. Nach dem dramatischen Ende von Band 1 erwartet man zunächst, dass direkt an den Vorgänger angeknüpft wird. Passiert aber nicht. Das Zwischenspiel liegt zeitlich ein paar Monate nach Ende von Auftakt und seitdem haben sich so einige Dinge getan. Uns wird deutlich gemacht, dass jetzt ganz Großbritannien in der Gewalt des magischen Buches Dancing Jax ist. Wer sich noch immer sträubt, oder auf den die Magie der Worte einfach keine Wirkung hat, der wird gnadenlos gejagt, getötet oder weggesperrt.

Letzteres passiert mit einem Haufen Kinder und junger Teenies, die in einer Art Lager zusammengepfercht werden um dort endlich die Buchwelt um das Königreich Mooncaster für sich zu entdecken. Der harte Kern besteht aus einer kleinen Gruppe unterschiedlichster Charaktere, die sich natürlich alle nicht ganz grün sind. In solchen Zeiten vertraut man eben nicht mehr so schnell.
Das Buch beschreibt die dramatischen Ereignisse innerhalb des Lagers, welches vom Jangler, dem Schlüsselmeister des „Königs“, geleitet und überwacht wird. Der Geist des Obermotz Fellows, dem Autor des magischen Buches, versteckt sich derweil in einem der Kinder und infiltriert die Gruppe. Wer es nicht schafft, sich bekehren zu lassen und doch zum „Jaxer“ zu werden, erfährt Qual und Tod. So bleibt den Kindern nur die Sicherheit auf einen grauenvollen Ausgang. Bis Barbiegirl Charm einen Stein ins Rollen bringt, der das Blatt wendet...

Besonders berührt hat mich hier die Intensität mit der Jarvis beschreibt, wie die Kinder schließlich Freunde werden. Wie man Seiten an ihnen kennenlernt, die man nicht erwartet hätte. Er zeigt uns, dass nichts ist wie es scheint und jeder ein Held sein kann.
Diese schönen Momente stehen in krassem Gegensatz zu den teilweise wirklich widerlichen Gewaltszenen. Bei einer habe ich vor lauter Ekel das Buch erst einmal beiseite legen müssen.


Jarvis schreibt nach wie vor entspannt nüchtern ohne zuviel Ausschmückung.
Die Welt um Mooncaster erledigt mit ihrer Bildgewalt diesen Job auch alleine.
Der Autor nimmt uns diesmal etwas länger mit und zeigt, wie man im Dörfchen Mooncot lebt. Eine spannende Reise, von der ich gerne noch mehr gelesen hätte!

Im Vergleich zu Band 1 geht es hier deutlich schneller zur Sache. Kein langsamer Aufbau mehr, sondern eine feste Situation, die es sofort zu meistern gilt. So ist man auch als Leser sofort gebannt, betroffen und gespannt.
Fazit
Hat mir besser gefallen als Band 1. Das Grauen in der Welt von DJ hat sich ausgeweitet und schockiert auch den Leser. Auch gesellschaftliche Aspekte sind hier äußerst spannend aufbereitet. Ich habe dieses Buch regelrecht aufgesogen und wurde auf keiner Seite enttäuscht. Von mir und eine klare Empfehlung.

Seid ihr auch schon im Wahn? xD
Teata

Dieser Bericht erschien auch auf anderen Meinungsplattformen.

14.03.2013

Review: Balea Silberglanz Shampoo


Als Blondine hat man ja manchmal so seine Problemchen mit dem lästigen Gelbstich, der sich immer wieder auf die Haare legt und sie stumpf macht und das Strahlen nimmt. Von Balea gibt es seit einiger Zeit ein Silbershampoo, welches genau das verhindern soll. Klar, dass ich das mal getestet habe.



Warum Silbershampoo?

Eigentlich für bereits ergraute Menschen gedacht, eignet sich Silbershampoo auch sehr gut
Für Blondschöpfe (allerdings nur unechte). Das Shampoo ist in der Regel Lila (von hell bis dunkel ist alles möglich) und bildet damit die Komplementärfarbe zu Blond bzw. Gelb.
Es beseitigt den hässlichen Gelbstich in den Haaren, frischt die Farbe auf und bringt sie zum Strahlen. Soweit die Theorie.

Preis und Bezugsort

Balea gibt’s bei dm Drogerien. Die Flasche mit 250ml kostet läppische 1,45€.
Ergänzend dazu kann man auch noch eine Tüte Haarkur kaufen. Die kostet dann 0,95€ für 20ml.

Inhaltsstoffe

AQUA · SODIUM LAURETH SULFATE · COCAMIDOPROPYL BETAINE · SODIUM CHLORIDE · GLYCERIN · PARFUM · PANTHENOL · PROPYLENE GLYCOL · HYDROXYPROPYL GUAR HYDROXYPROPYLTRIMONIUM CHLORIDE · SODIUM BENZOATE · PEG-55 PROPYLENE GLYCOL OLEATE · PEG-40 HYDROGENATED CASTOR OIL · CITRIC ACID · POTASSIUM SORBATE · ALCOHOL · BENZOPHENONE-4 · ETHYLHEXYL SALICYLATE · CENTAUREA CYANUS FLOWER EXTRACT · BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE · SODIUM SULFATE · CI 60730.

Herstellerversprechen

Silberglanz für strahlende Haare
Strahlender Glanz für blondiertes und graues Haar: Balea Professional Silberglanz-Shampoo mit speziellen Farbpigmenten für plantinblondes und graues Haar mit reduziertem Gelbstich. Blondes und graues Haar leuchtet heller - der ultimative Silberglanz.

  • Die Rezeptur mit UV-Schutz und Kornblumenextrakt unterstützt die natürliche Leuchtkraft und verleiht dem Haar schimmernden Glanz.
  • Mit Provitamin B5.
  • Für sichtbar mehr Vitalität.

Leistungsstarke Formel:

  • ohne Silikone
  • mit Anti-Statik-Komplex, der "fliegende Haare" verhindert
  • mit milden, kopfhautschonenden Tensiden
  • für strahlenden Silberglanz ohne Gelbstich

Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt.
Das Balea Professional Silberglanz-Shampoo ist vegan.




Silberglanz im Selbstversuch

Die Öffnung der Tube verhindert, dass zuviel Shampoo hinausläuft.
Das ist auch gut, denn das Shampoo ist verhältnismäßig flüssig. Die Farbe ist ein
helles, klares Lila. Im nassen Haar schäumt das Shampoo gut auf und lässt sich so einfach verteilen. Keine Sorge, die Haare werden natürlich nicht lila, denn aufgeschäumt wandelt sich
die Farbe des Shampoos in Weiß. Es entsteht ein feinporiger Schaum.
Das Shampoo riecht angenehm frisch. Ich finde, es schwingt eine leicht holzige Note mit,
empfinde das aber nicht als störend. Ausgespült ist das Shampoo einfach und schnell. Im trockenen Haar konnte ich keine Rückstände feststellen.

Kommen wir zur Wirkung, denn darum geht’s hier ja eigentlich.
Das Haar bzw. der Kopf wird schonend gereinigt. Ich bemerkte allerdings eine leichte Nachfettung der Kopfhaut innerhalb eines Tages. Für Leute, die nicht jeden Tag Haare waschen, ist das wahrscheinlich kein wirklich geeignetes Shampoo.

Hat das Shampoo meine Haare nun vom Gelbstich entfernt?
Gab es den versprochenen Silberglanz mit Strahlehaar?
Naja.
Sagen wir, viel hilft viel. Wer häufiger zum Shampoo greift, sieht auch was.
Wer nur hin und wieder damit wäscht, sieht halt weniger.

Man bemerkt schon, dass das Haar etwas aufgefrischt aussieht, dennoch
kann ich nicht in Begeisterung ausbrechen. Dafür ist die Wirkung zu gering und vor
allem der Glanz fehlt. Meine Haare leuchten nicht, sondern wirken etwas stumpf -
wenn auch weniger gelblich. Im Vergleich mit dem „Silberweide“ Shampoo von Guhl, stinkt Balea ziemlich ab. Da gibt es tatsächlich einen Wow-Effekt gleich nach der ersten Wäsche.

Fazit

Es ist okay. Nicht gut, aber okay. Man sollte nicht zuviel erwarten und sich darauf einstellen,
dass es dauert, bis sich eine Wirkung zeigt. Um zu testen, ob man mit Silbershampoos überhaupt kann, ist dieses von Balea ein guter Einstieg. Wer mehr will, sollte zu anderen Herstellern greifen. Eine eingeschränkte Empfehlung von mir.

Habt ihr das Shampoo schon ausprobiert? Wie sind eure Erfahrungen?
Teata

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